Tätigkeitsbericht des Tierschutzverein Ibbenbüren für das Jahr 2008

 

 

Im Jahr 2008 wurden vom Tierschutzverein Ibbenbüren 192 Katzen vermittelt. Dazu kamen 26 Hunde, 14 Meerschweinchen, 36 Zwergkaninchen, 1 Ratte und 1 Chinchilla.

 

 

Kastriert wurden von uns 118 Katzen, und 18 Kaninchen/Meerschweinchen. Etliche Katzenbabys wurden mit der Flasche großgezogen, da die Mütter überfahren wurden oder anderweitig nicht aufzufinden waren. Die meisten Katzen waren Fundtiere, die nicht über die zuständigen Ordnungsämter ins Tierheim gebracht wurden, da sie nicht gekennzeichnet waren. Die Hunde waren entweder Abgabetiere oder sie kamen aus schlechter Haltung. Meerschweinchen/ Kaninchen und Katzen wurden auch 2008 wieder  öfters ausgesetzt.

 

 

Etliche Tierkontrollen waren auch wieder nötig. Zum Beispiel gleich Anfang des Jahres wurden wir informiert, dass eine Familie ihre Tiere zu Hause gelassen hatte und in den Urlaub gefahren ist.

Wir fuhren mit der Polizei zu der Wohnung. Es befanden sich ein Kater, Vögel und Fische dort. Draußen in einer Voliere lagen tote Wellensittiche.

 

 

Den Kater nahmen wir mit, die Vögel und Fische wurden versorgt, der Hausmeister wollte sie dann täglich weiter versorgen.

Als die Besitzer zurückkamen stellte sich zwar raus, dass sie jemanden beauftragt hatten die Tiere zu versorgen, dieser es aber nicht getan hat.

Für die erfrorenen Wellensittiche, was zwar auf Unkenntnis der Halter hinauslief, bekamen sie eine Verwarnung vom Veterinäramt da wir sie angezeigt hatten.

 

 

Bei vielen Tierkontrollen konnten durch Gespräche mit den Besitzern Abhilfe geschaffen werden. Bei der Haltung eines Kettenhundes mussten wir allerdings auch eine Anzeige erstatten, da die Leute nicht einsichtig waren.


Weitere Anzeigen erfolgten gegen Unbekannt wegen Aussetzung von Katzen:  So wurde zum Beispiel eine Babykatze am Kanal in Uffeln mit Körbchen und mehrere
Babykatzen am Rudolfschacht ausgesetzt.


Bei etlichen Pferdekontrollen wurde das Veterinäramt eingesetzt, ein Fall war besonders suspekt. Ein krankes Pferd lag auf der Wiese, der Besitzer hatte ein Schild hingestellt, wird vom Tierarzt versorgt, was aber nicht an dem war. Wir informierten die Polizei.

 

Da das Pferd am nächsten Tag immer noch da lag, (Polizei hatte wohl nur bei dem Besitzer angerufen und sich vor Ort kein Bild gemacht) wurde das Veterinäramt eingeschaltet, dass auch sofort das Pferd dann eingeschläfert hat.

 

Wir bedanken uns bei der Presse für die vielen Berichterstattungen, ganz besonders auch bei Herrn Bähre vom Ibbenbürener Anzeiger, der jede Woche unsere Fotos der Vermittlungstiere veröffentlicht. Hierdurch konnten viele Tiere ein neues Zuhause finden.

 

Dank auch den Geschäftsleuten, die unsere Spenden- und Futterboxen aufgestellt haben und den Leuten, die uns mit Ihren Spenden unterstützen. Wir brauchen auch in diesem Jahr wieder viel Unterstützung aus der Bevölkerung, um unserer Arbeit nachkommen zu können. Wir sind auf jeden Cent und jede Spende angewiesen.

 

 

Ibbenbüren, der 29.06.2009 

 

Der Vorstand

 

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